AFGHANISTAN – von Innen
Bürgerkrieg, Taliban und Opiumanbau: Reisen erscheint in dem Land am Hindukusch unmöglich. Ursprünglich wollten Monika Koch und Heiner Tettenborn nur in Jalalabad an Schulen unterrichten. Doch bald schließen sie Freundschaften zu Afghanen. Im Schutz der Familien ihrer Freunde können sie weite Teile des Landes erkunden. Sie lernen als Gäste eines ehemaligen Mudschahedin-Führers die archaische Stammesgesellschaft der Paschtunen kennen.
In Landeskleidung im Auto ihres Freundes unterwegs, werden sie von westlichen Soldaten mit dem Maschinengewehr bedroht. Zum großen Opferfest werden sie in ein kleines paschtunisches Dorf eingeladen. Sie besuchen einen Mohnbauern, schwimmen in den blauen Seen von Band-e Amir und reisen durch unzugängliche Bergregionen zur märchenhaften „Blauen Moschee“ in Mazar-e-Sharif.
Seit ihrer ersten Reise 2003 waren sie mehrmals wieder in Afghanistan und konnten sehen, wie sich die Lage jedes Jahr verschlechterte. Was bleibt, ist die ungebrochene Freundschaft ihrer afghanischen Gastgeber.
Für ihre Dia-Reportage haben Monika und Heiner mehrere Preise gewonnen. Die beiden Reisenden bringen den Zuschauern ein Afghanistan nahe, das in den Medien oft zu kurz kommt: Faszinierend und wunderschön.



